Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Jahr zu sehen sind, dann lässt die Grillsaison auch nicht mehr lange auf sich warten. Grillen wird auch gerne als Hobby der Deutschen bezeichnet, und wenn man sich die Entwicklung des Grillmarktes anschaut, dann erhält man Bestätigung. Mittlerweile gibt es zig verschiedene Grillgeräte, die auf unterschiedliche Weise erhitzt werden um das Grillgut zu Garen.
Da das Angebot so umfangreich und teilweise auch unübersichtlich ist, sollte man sich im Vorfeld erkundigen, welcher Grill den eigenen Vorstellungen entspricht. Denn die einzelnen Grillarten unterscheiden sich nicht nur im Aussehen und Befeuern sondern verleihen dem Grillgut einen individuellen Geschmack.
Zunächst sollte man sich klar machen, dass es gleich mehrere Möglichkeiten gibt, einen Grill zu kaufen. Denn nicht nur im Baumarkt werden Grills angeboten. Ebenfalls findet man Grills aller Hersteller bei Fachhändlern in der Umgebung und im Internet in zahlreichen Onlineshops. Denn ein Preisvergleich kann von großem Vorteil sein. Wenn man genau weiß, welchen Grill man möchte, und sich von seiner Qualität durch Testberichte oder vielleicht eigenes Testen versichert hat, dann kann man wahre Überraschungen bei Preisvergleichen erleben. Besonders bei den teureren Markenprodukten lohnt es sich, nach günstigeren Angeboten Ausschau zu halten. Um nun aber herauszufinden, mit welchem Grill man in die nächste Grillsaison startet, sind die unterschiedlichen Grillarten unter die Lupe zu nehmen. Zunächst unterscheidet man zwischen direktem und indirektem Grillen.
Das direkte Grillen kennt man vom Holzkohle-Grill und vom Gasgrill. Hier wird das Grillgut direkt über der Hitzequelle gegart. Wie man sich nun denken kann, beschreibt das indirekte Grillen, Grillgeräte, die das Grillgut nicht direkt über der Hitzequelle positioniert haben. Beispielsweise funktioniert der bekannte Kugelgrill nach diesem Prinzip, da sich zwischen Flamme und Grillrost meist eine Auffangschale für das abtropfende Fett befindet, oder weil sich die Kohle in einem separaten Behälter befindet. Ein Wesentlicher Unterschied, der durch den Geschmack des Grillgutes fest gemacht werden kann, besteht zwischen Holzkohle- und Gasgrill. Die Holzkohle verleiht Fleisch, Gemüse und Fisch einen ganz besonderen, rauchigen Geschmack. Dagegen bleibt der Geschmack beim Gasgrill eher „normal“ und unauffällig. Ob nun rauchiger oder normaler Geschmack – das ist Geschmackssache. Für viele Hobby-Griller ist der einzig wahre Grillgeschmack nur der, der mit Holzkohle erzielt wurde. Andere mögen aber auch genau diesen eigenen Geschmack nicht und bevorzugen daher die Gasvariante. Ein Richtig oder Falsch gibt es bei diesem Thema auf jeden Fall nicht. Beide Grillarten haben ihre Vor- und Nachteile, so wie alle anderen Grillarten sie auch haben.
Wesentliche Vorteile eines Gasgrills, ist dass die Reinigung nicht so aufwändig ausfällt, wie bei einem Holzkohlegrill. Denn die Holzkohle hinterlässt im Grill und vor allem am Grillrost ihre Spuren. Die Kohle muss natürlich nach dem Grillen entsorgt werden. Die Reinigung ist dagegen beim Gasgrill wesentlich unkomplizierter. Hier wird nur der Rost sauber gemacht, der jedoch nicht so sehr beschmutzt ist, wie beim Holzkohlegrill. Nichts desto trotz hat auch ein Gasgrill seine Tücken. Dadurch dass bei einem Gasgrill Technik verwendet wird, kann eben diese immer Fehlerquellen erzeugen. Dies ist beim Holzkohlegrill nicht der Fall. Dort kann höchstens das Material nach einiger Zeit Schwächen zeigen, aber dies ist ja bei so gut wie allen Produkten ein Risiko. Also man kann nun die Entscheidung zwischen Holzkohle und Gasgrill an zwei Dingen festmachen. Entweder tendiert man zu dem besonderen Geschmack der durch die Holzkohle entsteht oder man entscheidet sich doch eher für den Gasgrill der die saubere Lösung darstellt.
Doch es gibt noch weitere Unterschiede zwischen Grillarten, die ganz entscheidend sein können. Kommen wir noch einmal zurück auf den Unterschied zwischen direktem und indirektem Grillen. Der Vorteil beim indirekten Grillen ist der, dass man das Grillgut nicht wenden muss. Denn jeder Kugelgrill verfügt in der Regel über einen Deckel, der beim Grillen eine ganz entscheidende Rolle spielt. Er sorgt dafür, dass sich die Wärme der indirekten Flamme gleichmäßig im Grill verteilt und das Grillgut gleichmäßig von beiden Seiten gart.
Zum Schluss sollte man noch entscheiden, wie flexibel der Grill sein soll. Möchte man den Grill in mehreren Bereichen des Gartens nutzen, dann sollte man darauf achten, dass der Grill transportfähig ist. Möchte man sich jedoch im Garten oder auf der Terrasse eine separate Grillecke einrichten, kann man sich für einen Standgrill entscheiden. Beide Varianten haben seine Vorteile. Hier ist entscheidend, welche Bedürfnisse erfüllt werden möchten.
Last but not least spricht die Qualität natürlich eine entscheidende Rolle. Welcher Grill es nun letztendlich werden soll, hängt auch von Qualität und dem Preisleistungsverhältnis ab. Beide Faktoren müssen natürlich stimmen, damit der gewünschte Grill für viele Grillsaisons zur Verfügung steht und seine Dienste treu erfüllt. Sind die genannten Punkte nacheinander bedacht und abgestimmt worden, dann steht dem eigenen Grill im Garten nichts mehr im Weg.
